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Kleine weihnachtliche Gewürzkunde von Anis bis Zimt

30 / 08 / 2016

Damit etwas für uns typisch weihnachtlich duftet oder schmeckt, reicht eine Spur bestimmter exotischer Gewürze. Zum Beispiel Anis, Nelken oder Zimt. Aber warum werden diese Gewürze immer in die „Weihnachtsschublade“ gesteckt? Haben sie nicht das gleiche Recht, das ganze Jahr über in unserer Küche zum Einsatz zu kommen, wie ihre Kollegen Salz und Pfeffer? Wir haben mal ein wenig in der Gewürzgeschichte geforscht und eine Erklärung gefunden.

Wie aus exotischen Gewürzen Weihnachtsgewürze wurden

Exotische Gewürze gibt es noch gar nicht so lange bei uns, wie man meinen könnte. Hierzulande kannte man lange Zeit lediglich Salz und einige Kräuter, bis im Mittelalter exotische Gewürze aus dem Orient mit den Kreuzzügen nach Europa gebracht wurden. Da die Seerouten zum Import sehr gefährlich und mühselig waren, waren Gewürze sehr teuer und galten als besonders kostbar. So kam es, dass sie nur zu festlichen Anlässen gekauft und verwendet wurden. Zum Beispiel zu Weihnachten. Diese Tradition hat sich, obwohl die Waren inzwischen lange nicht mehr so unerschwinglich sind wie früher, bis heute gehalten.

Testen Sie Ihr Gewürzwissen

  1. Leicht scharfer Geschmack und ein intensives Aroma durch den hohen Anteil an ätherischen Ölen. Wird verwendet in Lebkuchen, Grog und Feuerzangenbowle.
  2. Schmeckt süß-scharf und riecht ein wenig nach Kampfer. Lebkuchen, Spekulatius und Punsch werden damit gewürzt.
  3. Duftet und schmeckt nach Lakritz, je nach Sorte mal süß, mal herb. Das typische Gewürz für Pfeffernüsse.
  4. Scharf-süßlicher, leicht pfeffriger Geschmack. Honig- und Pfefferkuchen schmecken danach, ist aber auch für Suppen und Eintöpfe geeignet.
  5. Samtig-würzig. Wird für eine bestimmte, speziell geformte Plätzchensorte verwendet, aber auch für viele andere Gebäcke und sogar als besondere Note für Fleischgerichte. Soll angeblich auch Diabetikern helfen, den Blutzuckerspiegel zu senken.
  6. Intensives Aroma, das man sparsam einsetzen sollte, da es schnell seifig schmecken kann. Ein Hauch davon gibt u. a. Lebkuchen, Grog und Glühwein den richtigen Geschmack. Findet auch das ganze Jahr über Verwendung, zum Beispiel zum Würzen von Spinat.
  7. Zitronig-scharfer Geschmack, oft in der asiatischen Küche eingesetzt, hier zu Weihnachten in Plätzchen- oder Lebkuchenform, ganzjährig als Stäbchen.
  8. Riecht nach Zitrone und Moschus, schmeckt nach Orangenschale, Zimt und Muskat. Lebkuchen und Printen würzt man damit. In der arabischen, indischen und thailändischen Küche ist dieses Gewürz an der Tagesordnung.
  9. Hat ein lakritzähnliches Aroma und verfeinert Lebkuchen, Pfeffernüsse und Weihnachtstee – geschmacklich und optisch.
  10. Milder, aromatischer Geschmack für einen vielfältigen und ganzjährigen Einsatz, ob in Kuchen oder Plätzchen, Desserts oder Eis.

Auflösung

  1. Nelken
  2. Kardamom
  3. Anis
  4. Piment
  5. Zimt
  6. Muskat
  7. Ingwer
  8. Koriander
  9. Sternanis
  10. Vanille

Und, alles richtig? Auf jeden Fall haben Sie jetzt wahrscheinlich richtig Appetit bekommen … vielleicht können wir ein wenig Abhilfe schaffen. Stöbern Sie doch mal in unserem Online-Shop unter „Weihnachten“, da finden Sie viele würzige Köstlichkeiten, zum Beispiel Weihnachtspralinen, Honiglebkuchen, Christstollen, Weihnachtsschokolade, Weihnachtsfruchtaufstrich, Weihnachtstee …


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